WM
Warum Jonathan Tah einsprang, als Veteran Goretzka zurückwich
Im chaotischen Elfmeterschießen, bei dem Deutschland nach einem 1:1-Unentschieden und einer 3:4-Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay ausstieg, lehnte der erfahrene Mittelfeldspieler Leon Goretzka im plötzlichen Todesschießen ab, was den Verteidiger Jonathan Tah dazu veranlasste, den Strafstoß zu übernehmen – das erste Elfmetertor seiner Profikarriere.
Nachdem die regulären 90 Minuten mit einem 1:1-Unentschieden beendet waren, ging das Spiel in ein Elfmeterschießen über. Das Elfmeterschießen ging in die Todesphase, nachdem jede Mannschaft die ersten fünf Strafstöße ausgeführt hatte.
Mehrere deutsche Medien berichteten, dass der erfahrene Mittelfeldspieler zu den Spielern gehörte, die sich weigerten, in die Todesphase zu treten. Die Berichterstattung konzentrierte sich auf Leon Goretzkas Entscheidung und hob seine Zurückhaltung trotz seiner Seniorenposition hervor.
Goretzkas Weigerung fiel auf, weil er ein erfahrener Mittelfeldspieler mit einer langen internationalen Laufbahn ist. Sein Zögern war für einen erfahrenen Mittelfeldspieler ungewöhnlich.
Der Verteidiger Jonathan Tah trat vor, um den Strafstoß zu übernehmen, was das erste Elfmetertor seiner Profikarriere markierte. Tahs Entscheidung folgte, nachdem Goretzka einen Schuss abgelehnt hatte.
Die gegensätzlichen Entscheidungen von Goretzka und Tah werden als ein prägendes Ereignis von Deutschlands WM-Ausstieg in Erinnerung bleiben.