WM
Schweiz’ Johan Manzambi für WM-Aufeinandertreffen mit Kolumbien ausgefallen
Die letzte Trainingseinheit der Schweiz endete in einem Albtraum, als Johan Manzambi sich im leeren Bereich des Spielfelds eine Knieverletzung zuzog. Der SC Freiburg-Angreifer lief allein, als er plötzlich sein Knie fasste und das Team gezwungen war, die Einheit sofort zu beenden. Eine MRT-Untersuchung bestätigte das Ausmaß der Verletzung und beendete damit seine Weltmeisterschaftsträume gegen Kolumbien.
Manzambi war als herausragender Spieler der Schweiz nach Katar gereist und hatte bereits zwei Tore und zwei Vorlagen in der Gruppenphase beigetragen. Seine Leistungen gegen Bosnien-Herzegowina hatten ihn zum Überraschungsstar des Turniers gemacht, da er Verteidiger mühelos ausdribbelte.
Der 24-Jährige ist seit seinem Wechsel aus der Jugendabteilung Mittelfeldspieler bei SC Freiburg und sein Vertrag läuft bis Mitte 2028. Sein Fehlen hinterlässt eine große Lücke im Angriff der Schweiz vor dem hochkarätigen K.-o.-Spiel am Dienstag.
Die WM-Hoffnungen der Schweiz hängen von Manzambis Fitness gegen Kolumbien ab
Schweizer Medien berichteten innerhalb weniger Stunden über die Verletzung, während deutsche Medien die Nachricht kurz darauf aufgriffen. Der Zeitpunkt könnte für Trainer Murat Yakin nicht schlechter sein, der nun Kolumbien ohne seinen kreativsten Spieler gegenübersteht. Manzambis direkter Ersatz wird wahrscheinlich Noah Okafor sein, der in den letzten Spielen überzeugt hat. Dennoch wirft der Verlust eines so dynamischen Spielers Fragen über die Fähigkeit der Schweiz auf, die disziplinierte Abwehr Kolumbiens zu knacken.