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Rekordgebühr von 55 Mio. € katapultiert Ismael Saibari von PSV zu Bayern
Ismael Saibari wird ein Spieler von Bayern München, da der 25‑jährige marokkanische Nationalspieler bis Mitte 2031 vertraglich gebunden ist. PSV erhält dafür eine Ablösesumme, die auf bis zu 55 Millionen Euro steigen kann, wodurch die Ablösung zum teuersten Abgangsgeschäft in der Vereinsgeschichte wird und einen neuen Maßstab für den niederländischen Verein setzt.
Saibari sagte, sein Abschied sei von gemischten Gefühlen begleitet. „Het is een vertrek met gemengde gevoelens“, sagte er den PSV‑Kanalen, und fügte hinzu, dass Bayern München ein „waanzinnig mooie club“ sei und dass er viele Menschen bei PSV vermissen werde. Er dankte allen von Herzen für die unermüdliche Unterstützung.
Die Ablösesumme könnte 55 Millionen Euro erreichen, wobei der garantierte Betrag bei etwa 50 Millionen Euro liegt. Damit wird Saibari zum teuersten Abgang in PSVs Geschichte. Der vorherige Rekord stand für Hirving Lozanos Wechsel zu Napoli im Jahr 2019, und Cody Gakpo, Ibrahim Sangaré sowie Malik Tillman liegen hinter ihm zurück.
Saibari kam 2020 von KRC Genk zu PSV. Er kämpfte sich in die erste Mannschaft und absolvierte 142 Pflichtspiele für die niederländischen Meister. In diesem Zeitraum erzielte er 42 Tore und gab 29 Vorlagen.
In dieser Saison wurde Saibari zum PSV‑Spieler des Jahres gekürt und gewann den VP Award 2026. Er überzeugte in der Eredivisie, in Europa und bei der Weltmeisterschaft, wo er zwei Tore erzielte, bevor seine Ablösung offiziell bestätigt wurde. Zudem verwandelte er den entscheidenden Elfmeter, der die Oranje nach Hause schickte.
Die Ablösesumme von 55 Millionen Euro unterstreicht die wachsende finanzielle Macht von Vereinen wie Bayern München auf dem europäischen Markt. Für PSV bedeutet das Geschäft einen historischen Geldzufluss, der die Transferstrategie des Vereins neu gestalten könnte. Der Rekord verdeutlicht zudem die steigende Bewertung vielseitiger Mittelfeldspieler mit nachweislichen Torbeteiligungen.