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WM

Ecuadors WM‑Aus lässt Arsenal‑Verteidiger mit Sperre rechnen

Ecuadors 2‑0-Niederlage gegen Mexiko am Dienstagabend bestätigte ihr Ausscheiden bei der WM 2026 im Achtelfinale. Die Niederlage führte zudem dazu, dass Arsenals Verteidiger Piero Hincapie zum dritten Arsenal-Spieler des Turniers wurde, der die Rote Karte sah. Mexiko sicherte sich einen 2‑0-Sieg über Ecuador und besiegelte damit das Ausscheiden der südamerikanischen Mannschaft. Das Ergebnis beendete Ecuadors Lauf in der K.o.-Runde des Turniers 2026. In den letzten Minuten erhielt Hincapie die Rote Karte, nachdem er sich während einer Auseinandersetzung mit Santiago Giménez den Mund zugehalten hatte. Das Mundzu‑halten wird nun als Vergehen, das mit einer Roten Karte bestraft wird, gewertet. Der Schiedsrichter hatte das Geschehen nicht gesehen, doch Mexikos Spieler machten auf das Vergehen aufmerksam. Der VAR empfahl daraufhin eine Überprüfung, die zum Platzverweis führte. Als die Überprüfung abgeschlossen war, lag Ecuador bereits mit 0‑2 zurück und es waren nur noch Sekunden auf der Uhr. Die späte Rote Karte konnte das Ergebnis des Spiels nicht mehr ändern. Hincapie wird seine Sperre in Ecuadors nächsten Pflichtspielen absitzen, obwohl diese Wettbewerbe nicht unmittelbar bevorstehen. Die Qualifikationsspiele für die WM 2030 beginnen erst in über einem Jahr, und die Copa América ist für 2028 geplant. Ecuadors kommende herbstliche Länderspieltermine bestehen aus Freundschaftsspielen, sodass Hincapie für diese Spiele wählbar bleibt. Sein Verein Arsenal wird ihn zudem zu Beginn der Vorbereitung einsetzen können, zusammen mit den ebenfalls ausgeschiedenen Spielern Kai Havertz aus Deutschland und Viktor Gyökeres aus Schweden. Das erste Freundschaftsspiel von Arsenal gegen Girona ist erst in über einem Monat angesetzt, sodass die Spieler ausreichend Zeit für Sommerurlaube haben. Arsenal hofft, dass Hincapie aus dem Vorfall gelernt hat und ihn auf Vereinsebene nicht wiederholt.

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