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WM

Suzukis Fingerfertigkeit bleibt Japans WM-Aus in Erinnerung

Am Dienstag, dem 29. Juni 2026, endete Japans WM-Reise mit einer 95.‑Minuten‑Niederlage gegen Brasilien, doch Torhüter Zion Suzukis Fingerspitzen-Parade an Vinícius Júnior bescherte dem Turnier ein flüchtiges, aber bleibendes Glanzlicht. Die fünfmaligen Weltmeister sicherten sich den Sieg durch Gabriel Martinellis spätes Tor.

Zion Suzuki wurde in Newark, New Jersey, als Sohn eines ghanaisch‑amerikanischen Vaters und einer japanischen Mutter geboren. Für die USA, Ghana und Japan spielberechtigt, entschied er sich für Japan, das Land, in dem er aufgewachsen war. Seine Leistungen brachten ihm einen Vertrag bei Parma in der italienischen Serie A ein.

Japan beendete die Gruppe F mit einem Sieg und zwei Unentschieden, sicherte sich damit den zweiten Platz und ein K.-o.-Spiel gegen Brasilien. Es war das erste Mal in der WM‑Geschichte, dass Japan die Runde der letzten 16 überstand.

Japan hielt Brasilien über eine volle Halbzeit lang ohne Tor, was die fünfmaligen Weltmeister frustrierte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit umging Casemiro Suzuki und egalisierte.

Zwei Minuten später befreite sich Vinícius Júnior, der in allen drei Gruppenspielen getroffen hatte, und schoss den Ball gegen den rechten Pfosten. Suzukis ausgestreckter Daumen streifte den Ball nur knapp und hielt Japan im Spiel.

In der 95. Minute fand sich Gabriel Martinelli allein auf der linken Seite wieder und schoss aus fast demselben Winkel wie Vinícius Júnior zuvor. Der Ball sprang vom Pfosten ins Netz und beendete Japans Hoffnungen.

Suzuki musste neben den üblichen Herausforderungen der Nationalmannschaft auch rassistische Beleidigungen ertragen. Seine Fingerspitzen-Parade könnte japanische Kinder noch lange dazu inspirieren, seine Reach-and-Roll-Technik nachzuahmen.

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