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WM

Warum Joan Laporta Camp Nou als perfektes Finale der WM 2030 ansieht

🇪🇸

Bei seiner Einweihungszeremonie im Auditori 1899 erklärte der Präsident von Barcelona, Joan Laporta, der nun eine dritte Amtszeit antritt, dass das Spotify Camp Nou der ideale Austragungsort für das WM‑Finale 2030 sei, und verwies dabei auf die Kapazität, die modernen Einrichtungen und die weltweite Aufmerksamkeit, die das jüngste US‑Turnier erzeugt habe.

Das WM‑Turnier 2030 wird in Südamerika eröffnen, wobei Argentinien, Uruguay und Paraguay die ersten Spiele im Rahmen des Jahrhundertjubiläums ausrichten. Der Großteil des Wettbewerbs soll anschließend in Marokko, Portugal und Spanien stattfinden.

Die aktuelle Shortlist der Finalorte der FIFA führt drei Kandidaten auf: Barcelonas Spotify Camp Nou, Real Madrids Santiago Bernabeu und Marokkos Hassan‑II‑Stadion, das sich noch im Bau befindet.

Für Barcelona würde die Ausrichtung des Finales ein globales Statement nach Jahren des Stadionbaus, finanzieller Belastungen und einer Phase vorübergehender Verlegung bedeuten. Laportas Vorstand hat die Renovierung des Camp Nou bewusst trotz der Risiken in Angriff genommen.

Sollte die renovierte Arena das größte Fußballspiel der Welt ausrichten, wäre das ein symbolischer Sieg für Laportas Mandat. Er erkennt die unvermeidliche Clásico‑Rivalität an und merkt an, dass Real Madrid naturgemäß argumentieren wird, der Bernabeu verdiene das Finale.

Die Renovierung des Camp Nou ist noch im Gange, und Barcelona hat jahrelang darauf gewartet, ihr Heim in eine moderne Arena zu verwandeln, die mit den größten Stadien der Welt mithalten kann. Ein Foto von Judit Cartiel fängt den fortlaufenden Bau ein.

Laporta gibt zu, dass die Entscheidung außerhalb der Kontrolle seines Vereins liege, betont jedoch, dass er nicht kampflos aufgeben werde. Ob das Camp Nou den Zuschlag der FIFA erhält, bleibt abzuwarten.

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