WM
VAR-Kontroverse trübt Deutschlands Verlängerungssieg gegen Paraguay
Jonathan Tahs Kopfballtor für die deutsche Mannschaft gegen Paraguay in der Verlängerung wurde nach einer VAR-Entscheidung annulliert, da Waldemar Anton den Torwart Orlando Gill im Strafraum foulte. Das Spiel endete nach 90 Minuten 1:1 in der Achtelfinalpartie der WM am 29. Juni 2026.
Nach der regulären Spielzeit stand es weiter 1:1, was eine spannende Verlängerung nach sich zog. Das Spiel war eine Achtelfinalbegegnung zwischen Deutschland und Paraguay.
In der Verlängerung sprang Jonathan Tah am hinteren Pfosten am höchsten und köpfte den Ball aufs Tor. Ein VAR-Check führte jedoch zur Aberkennung des Tores, da Waldemar Anton den paraguayischen Torwart Orlando Gill im Strafraum foulte. Schiedsrichter Jalal Jayed aus Marokko konsultierte den Bildschirm und verkündete dem Publikum, dass ein Foulspiel vorlag.
Deutschlands WM-Schicksal im Elfmeterschießen gegen Paraguay entschieden
BBC-Kommentator Alan Shearer bezeichnete die Entscheidung als „sehr, sehr milde“ und stimmte ihr nicht zu. Er fügte hinzu, dass der Sturz des Torwarts zu leicht gewesen sei und dass Kontakte im Sechzehnmeterraum häufig vorkommen. Der ehemalige WM-Finalschiedsrichter-Assistent Darren Cann teilte diese Meinung und bezeichnete den Kontakt als „kaum der Rede wert“, wobei er von einem kleinen Block auf den Torwart sprach. Der Vorfall wurde in einem Tweet von BBC MOTD am 29. Juni 2026 hervorgehoben, der mit „KEIN TOR“ und der deutschen Flagge beschriftet war. Der VAR-Bildschirm bestätigte, dass Anton Gill vor Tahs Kopfball blockiert hatte. Das Spiel endete 1:1, und Paraguay setzte sich schließlich in einem dramatischen Elfmeterschießen durch, wodurch die viermaligen Weltmeister aus dem Turnier ausschieden. Paraguay zieht damit ins Achtelfinale ein, wo sie am Samstag auf den Sieger zwischen Frankreich und Schweden treffen werden.